Firmenhomepage (I): Wie sich Kleinunternehmen im Internet richtig präsentieren
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Görlitz, 30. Juni 2011 (jk) – Die Webpräsenz eines Betriebs ist längst nicht mehr nur Marketingbeiwerk oder -Zusatzoption. Für die erfolgreiche Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern ist die firmeneigene Homepage mittlerweile zu einem der bedeutendsten strategischen Mittel geworden, und dies gilt für kleine Unternehmen ganz besonders, da diesen hier ein relativ kostengünstiger Präsentationskanal zur Verfügung steht. Leider verfügen die wenigsten Kleinunternehmen über eine effiziente, attraktive und gleichzeitig benutzerfreundliche Internet-Präsenz. Dabei kann es schon helfen, bei der Planung der Page einige grundsätzliche Wahrheiten im Hinterkopf zu behalten. www.alg-zuschuss.de hat die wichtigsten Firmenhomepage-Basics für Kleingründer in zwei Lektionen zusammengestellt. Der erste Teil befasst sich mit der inhaltlichen Gestaltung einer erfolgreichen Unternehmens-Homepage.
Die Summe der identitätsbildenden Faktoren eines Unternehmens wird im Fachjargon als „Corporate Identity“ bezeichnet. Einer der wichtigsten Kanäle, über den solch ein Firmen-„Image“ übermittelt wird, ist die optische Präsentation, das sogenannte „Corporate Design“, das zum Beispiel über Visitenkarten und Printwerbung entsteht und die Kaufentscheidung des Kunden maßgeblich beeinflusst. In Anbetracht der Tatsache, dass über 90 Prozent der deutschen Internetnutzer als ersten Kontaktpunkt zu Produktanbietern oder Dienstleistern die Firmenhomepage wählen, ist klar, dass diese ein Schlüsselfaktor für ein gutes Unternehmens-Image ist! Deshalb ist es bei der Erstellung einer eigenen Web-Präsenz besonders wichtig, mit einem Webmaster abzuklären, welche Werte und Visionen das eigene Unternehmen vermitteln soll und wie diese grafisch umzusetzen sind. Die Seiten von Unternehmens- und Steuerberatern beispielsweise werden von Profis in Farb- und Formwahl meist dezent und zurückhaltend gestaltet, um Seriosität und Understatement zu vermitteln. Eine Homepage für den Vertrieb von Kinderkleidung hingegen darf verspielt und farbenkräftig ausfallen, solange sie dadurch nicht chaotisch wirkt. Hierbei kann es nützlich sein, selbst im Internet zu surfen und besonders gelungene Beispiele vergleichbarer Unternehmen als Vorbilder (sogenannte „Best Practices“) heranzuziehen. Es sollte immer im Auge behalten werden, welche Zielgruppe durch die Seite angesprochen werden soll: Welches Alter, Geschlecht, welche Einstellung und welchen Bildungsgrad haben die Besucher, die hier zur Kaufentscheidung bewogen werden sollen? Denn keine Homepage spricht ausnahmslos jeden an.
Der zweite Aspekt einer ansprechenden Web-Präsentation ist die Benutzerfreundlichkeit. Ein guter Webmaster ist in der Lage, sich in die Rolle eines Besuchers zu versetzen und die Homepage so zu strukturieren, dass ein reibungsloser und effektiver Besuch garantiert wird. Auch wer seine Homepage anhand von Vorlagen erstellt, kann für Übersichtlichkeit sorgen, indem er für Sparten und Reiter eindeutige Schlagwörter wählt und darauf achtet, dass die wichtigsten Funktionen wie Produkt- oder Warenübersicht, AGB’s, Kontakt und Impressum gegeben sind. Außerdem von Bedeutung ist die Wahl der Startseite: Mit welcher Erwartung klickt der Besucher den Link zur Homepage an? In hoch spezialisierten Branchen können zum Beispiel zunächst nähere Informationen über das Produkt- oder Dienstleistungsspektrum vonnöten sein; bei einer Restaurant-Homepage kann sich ein Einblick ins Interieur für die Startseite eignen.
Lesen Sie im zweiten Teil: Wie Kleinunternehmen ihre Homepage im Internet sichtbar machen!
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