Beratungskostenzuschüsse
Finanzielle Sorgen und geringes unternehmerisches Wissen schrecken Gründungswillige vor dem Sprung in die Selbständigkeit ab. Trotzdem nimmt nur jeder Dritte eine gewerbliche Beratung in Anspruch, die kostenlose Beratung von öffentlichen Trägern gar nur jeder Vierte. Und das obwohl Gründungen, die mithilfe von Unternehmensberatern durchgeführt werden, nachweislich nachhaltiger sind.
Die meisten Gründer brauchen eine kompetente Beratung, damit ihr Unternehmen Erfolg hat. Aber weil der Gründer wenig finanzielle Mittel zur Verfügung hat, verzichtet er auf ein qualifiziertes Coaching und gefährdet damit das Gelingen seiner Existenzgründung. Dabei werden diese
Gründercoachings vom Staat und der EU gefördert.
Beratungskostenzuschüsse gibt es in Deutschland an verschiedenen Förderstellen.
Gründercoaching Deutschland
- 90 Prozent Zuschuss im ersten Jahr nach Gründung
Das Programm unterstützt
Existenzgründer durch Beratungskostenzuschüsse
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). 90 Prozent Zuschuss zu den Coachingkosten erhalten Gründer/innen im ersten Jahr, wenn sie vorher arbeitslos waren, schon gegründet haben und den
Gründungszuschuss der Arbeitsagentur erhalten. Das
Coaching hilft beim Marketing und der Kundengewinnung, beim
Controlling und der
Kalkulation oder bei der
Finanzierung. Der Antrag auf Beratungskostenzuschüsse muss vor Abschluss eines Coachingvertrages bei einem Regionalpartner der KfW, z. B. bei der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer oder Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor Ort, gestellt werden.
50 Prozent Zuschuss bis 5 Jahre nach Gründung
Unternehmen bis fünf Jahre nach Gründung fördert das 'Gründercoaching Deutschland' der KfW mit 50% der Kosten. Der Antrag auf Beratungskostenzuschüsse ist vor Beginn der Beratung zu stellen.
BAFA
- 50 % Beratungskostenzuschüsse für den Mittelstand
Bund und EU fördern Unternehmensberatungen für
kleine Unternehmen mit 50 Prozent Zuschuss zu den Beratungskosten. Die Richtlinien gelten seit 1.07.2008 für Unternehmen, die länger als ein Jahr bestehen. Besonders gefördert werden Unternehmen, die von Unternehmerinnen und Migranten geführt werden. Bei diesem unbürokratischen Förderprogramm ist der Antrag erst nach Abschluss der Beratung zu stellen.
Hilfe und Anleitungen zur Beantragung der Zuschüsse des Arbeitsamts erhalten Sie im
Gratisreport.
Wollen Sie direkt einen Berater vor Ort, der Ihnen bei der Beantragung der Fördermittel hilft? Kein Problem. Hier können Sie eine
kostenlose Beratungsanfrage stellen.

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