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Dienstag, 28.06.2016

Zypries: Gute Rahmenbedingungen für Gründerinnen in Europa schaffen

Die parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, eröffnete am 8. Oktober 2014 das dritte Gründerinnen-Frühstück in Berlin. Dort diskutieren erfolgreiche Gründungsexpertinnen und Unternehmerinnen zusammen mit der digitalen Botschafterin der Bundesregierung Prof. Dr. Gesche Joost, über das Start-Up Manifest in Europa aus Sicht der deutschen Gründerinnenperspektive. Das Ziel der Tagung ist, ein auf dem heutigen Workshop basierendes Gründerinnen-Manifest zu erarbeiten, welches die notwendigen Rahmenbedingungen für Gründerinnen in Europa und Deutschland skizziert, um deren Gründungsideen umzusetzen und ihnen zu einem gewissen Wachstum zu verhelfen.

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" ... Zumindest was die Beschaffung angeht, unterscheiden sich Arbeitsamts-Zuschüsse übrigens im Grunde gar nicht so sehr von anderen Finanzierungsarten wie Krediten (Fremdkapital) von Banken oder der Aufnahme von Krediten (Eigenkapital) bei Privatinvestoren. Ich spreche hier von dem klassischen Prozess der „Kapitalbeschaffung“. Alle Geldgeber wollen immer möglichst sicher gehen, dass ihr Geld in besten Händen ist – wenn es auch ein deutlicher Unterschied ist, ob das vergebene Geld das eigene ist oder das von Vater Staat. Deshalb legt jeder Kapitalgeber Wert auf ganz bestimmte Unterlagen und Rahmenbedingungen, auch das Arbeitsamt. Wenn man also als Gründer nicht weiß, was der einzelne Kapitalgeber sehen will, stochert man quasi im Nebel und liefert im Zweifelsfall die falschen Unterlagen, macht sich generell zu viel Arbeit oder verbrennt sinnlos sauer verdientes Geld ..."

Laut Zypries sollen die Vorschläge der Gründerinnen bei einem Gründerinnenfrühstück dem deutschen EU-Kommissar für Digitales, Günther Oettinger, überreicht werden. Der Veranstaltungsort dieses dritten Gründerinnen-Frühstücks ist das BASE Camp in Berlin. Gesche Joost und Brigitte Zypries unterstützen mit der Etablierung des Gründerinnenfrühstücks Frauen dabei, sich in der Gründer- und Digitalszene besser zu vernetzen. Auf diesem Wege sollen außerdem mehr junge Frauen und Mädchen zu einer Gründung motiviert werden.

 

Hintergrundinformationen

Weibliche Gründerinnen gehören in Deutschland zu einer eher seltenen Spezies. Laut dem Global Entrepreneurship Monitor 2011 ist der Anteil von Frauen bei Gründungen in Deutschland zwar auf einen Höchststand geklettert, doch befinden Sie sich nach wie vor in der Minderheit. Dem Gründungsmonitor der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zur Folge wurde im Jahr 2012 nur eins von drei Unternehmen in Deutschland  von einer Frau gegründet, zwei von drei Unternehmen wurden von Männern gegründet.


In den schnell wachsenden innovationsgetriebenen Start-Ups ist der Frauenanteil noch viel kleiner: Der Anteil beträgt  laut dem Start-Up Monitor des Bundesverbands Deutscher Start-Ups (BDS) lediglich 13 %. Diese 13 % zeigen sich auch beim Frauenanteil der rund 2500 Personen, die seit dem Jahr 2007 in den Genuss eines Exists- Gründerstipendiums gekommen sind. Diese Stipendien werden vom Bundeswirtschaftsministerium unterhalten und sollen Existenzgründungen aus der Wissenschaft fördern. Trotzdem zeigt sich: Je innovativer ein Unternehmen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses von einem Mann gegründet wurde.


Für die Lobbyarbeit gilt dasselbe: So sitzen im Vorstand des BDS vier Männer und genau null Frauen. Dieses Bild zeigt sich auch beim erfolgreichen Berliner Start-Up Rocket Internet, worauf auf 21 Managing Directors 21 Männer fallen. Es mutet deshalb schon fast wie eine kleine Sensation an, wenn beispielsweise beim Gründerpreis der Wirtschaftswoche mit Birgit Kröger als Co. Gründerin des Unternehmens Meine Möbelmanufaktur immerhin eine Frau an einer Gründung beteiligt ist. Die Preise werden in der Regel nämlich an Männer vergeben - das liegt nicht etwa an einer rassistischen Einstellung, sondern viel eher an der mangelnden Anzahl der Frauen, von denen meistens bereits in der Vorauswahl keine mehr vorhanden ist.


Es überrascht also kaum, dass von zehn Gründerinnen sechs überzeugt davon sind, der Weg zur Gründung wäre für Männer einfach. An eine Chancengleichheit beider Geschlechter bezüglich der Gründung eines Unternehmens glauben lediglich 20 %. Die Umfrage zu diesen beiden Aussagen wurde von der HypoVereinsbank durchgeführt. Die Statistik zeigt aber auch, dass Frauen überhaupt keinen Grund dazu haben, sich vor der männlichen Konkurrenz zu verstecken: Denn Unternehmen, die von Frauen gegründet wurden, haben genauso hohe Erfolgschancen wie die Unternehmen, für deren Gründung ein Mann verantwortlich ist.

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